We are rangers - mighty, mighty rangers ...

Natürlich sind die Jungs auf dem Bild nicht Mitglied der irischen "ARW". Waren sie auch nie. Bei den abgebildeten Herren handelt es sich vielmehr um 4/5 der Irish Folk Combo "FLEADH". 

Neulich hatte ich das Vergnügen, an einem sehr intimen Privatkonzert der Band teilhaben zu dürfen. Kein großes Chi-Chi, keine mega Lichtanlage, keine mörder Bühnenshow - dafür fünf nicht mehr ganz so junge Musiker, die ziemlich genau wissen, was sie da machen und dabei ziemlich viel Spaß haben. Ganz rechts übrigens das fehlende Fünftel vom ersten Bild. ;-)

Fleadh gibt es bereits seit 1999. In der derzeitigen Besetzung spielen sie seit 2008. Persönlich habe ich mit Irish Folk Bands meistens so meine Probleme. Ursache ist in der Regel der Gesang. Anders bei Fleadh, die sich diesbezüglich wohlwollend abheben.

Grund ist Sänger und Gitarrist Saoirse Mhór seines Zeichens - der Name lässt es vermuten - Ire und damit Muttersprachler. Und genau das macht diesen kleinen, feinen Unterschied. Es ist einfach dieses Stückchen mehr Authentizität im Gesang. Da ist nichts aufgesetzt oder gekünstelt. Da singt ein Ire - und das merkt man! Punkt! Fertig! Aus!

Kein Ire, aber dafür ständig in Bewegung und ständig auf Tour ist Mr. Oackleaf, Marcus Eichenlaub. Er hat, zumindest an diesem Abend, eine enormer Bühnenpräsenz und ergänzt sich mit dem letzten verbleibenden Gründungsmitglied. Frank Weber, hervorragend. Beide haben, wie man sehen kann, dabei sichtlich Freude.

Frank Weber, seit 1999 dabei, Gründungsmitglied und auf der Bühne - zumeist sitzend - sowas wie der ruhende Pohl der Band. Er spielt den irischen Dudelsackk, die Uilleann Pipes, die Flöte sowie die irische Rahmentrommel.

Fehlen also noch zwei. Am besagten Abend waren das Thomas Gorny und Thomas von Haefen. Leider war die Ausleuchtung auf Grund des Raums an den Bühnenenden nicht so optimal, weshalb es von den beiden so gut wie kein vernünftiges Foto gibt. Sorry, Jungs! Thomas von Haefen ist der juge Mann auf dem ersten Bild ganz links, Thomas Gorny, der nicht weniger junge Mann auf dem zweiten Bild ganz rechts.

Hier etwas besser zu erkennen. Wenn man so will ist Thomas Gorny sowas wie der Rocker der Band. Nicht ganz so in Bewegung wie Mr. Oakleaf, kann er seine Kraut- und Hardrock-Gene bei etwas rockigeren Nummern nicht verbergen.

Insgesamt durfte ich an diesem Abend fünf Vollblutmusiker erleben, die den jeweils anderen sein und glänzen ließen und das Publikum auf ihre kleine, persönliche Irlandreise mitnahmen. Vielen Dank! Auch und vor allem an den Gastgeber: Es war mir ein Fest!

Am Start hatte ich übrigens die OM-D EM-5 der ersten Generation mit den drei kleinen Sigma-Festbrennweiten aus der Art Reihe. Hat Spaß gemacht, Reichweite hin, Reichweite her ;-)

Glück auf!

P.S. Wer wissen möchte, was es mit den Rangern aus der Überschrift auf sich hat, dem sei ein Konzert der Band empfohlen

Olympus OM-D E-M5 I | Sigma 19 mm 1:2,8 | Sigma 30 mm 1:2,8 | Sigma 60 mm 1:2,8

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