Berlin 2013: 3 Tage - 3 Kameras I

 
Letztes Wochenende waren wir für drei Tage in Berlin. Drei Tage, drei Kameras. Tag eins, Freitag, Olympus E-PL1 mit dem Panasonic Lumix 20mm 1:1,7.

Ich gebe es zu, ich besitze einen ausgeprägten Alex-Fetisch. Berlin ohne eine Karrusselfahrt im Fersehturm ist für micht undenkbar. Vor der Wende bedeutete das anstehen, anstehen und noch mehr anstehen. Danach, nachdem man plaziert wurde, wurde man nach ziemlich genau einer Stunde und einer kompletten 360 Grad Drehung wieder herauskomplimentiert.


Heute hat man die Möglichkeit, einen Tisch im Restaurant zu reservieren, um so an der Schlange vorbei zu huschen. Die Fahrt mit dem Fahrstuhl (sechs Meter pro Sekunde) kostet trotzdem noch sportliche 12,00 EUR, Inhaber einer Berlin Welcome-Card zahlen lediglich 9,00 EUR. Dafür wird man aber auch nicht nach einer Stunde wieder herauskomplimentiert, sondern darf auch länger sitzen bleiben.


Wer sich das Restaurant und die Karusselfahrt sparen will, kann die Umrundung auch zu Fuß auf der Aussichtsplattform angehen und an der Bar eine Currywurst nebst Berliner Weisse zu sich nehmen. Das Publikum ist international und meist kommt man schnell ins Gespräch.


Persönlich mag ich es, zum Sonnenuntergang auf den Alex zu fahren. Das hat den Vorteil, Berlin sowohl im Hellen als auch im Dunklen von "oben" zu sehen. Wobei ich die Aussichtsplattform im Hellen und das Restaurant in der Dämmerung bzw. im Dunkeln bevorzuge.

Hier mal einige Bilder mit der PEN durch die Scheibe. Was so ausschaut als wären die Fenster schlecht geputzt, waren in Wahrheit Wolken.


 Vorne links der Konsumtempel "Alexa", im Hintergrund die Oberbaumbrücke und der Osthafen.


Vorne rechts, das "Haus des Lehrers" sowie rechts daneben das "Berlin Congress Centrum" (der flache Flachdachbau mit der Kuppel". Vorne links, das "Haus des Reisens" (das mit der roten Sharp-Werbung). Mitte rechts, der "Straussberger Platz" mit der sich anschließenden" Karl-Marx-Allee". In der Mitte der "Platz der Vereinten Nationen". Mitte Links, der "Mont Klamott" im "Volkspark Friedrichshain".


Der Alexanderplatz! Rechts die "Weltzeituhr" und das "Alexanderhaus", links der "Brunnen der Völkerfreundschaft" sowie das "Berolinahaus".


Was natürlich ebenfalls nicht fehlen darf, ist das "Brandenburger Tor" - vor allem abends. Das weiße Zelt im Hintergrund ist übrigens die Heimat der 2013er "Berlin Fashion-Week" gewesen. Dafür wurde sogar extra die "Straße des 17. Juni" gesperrt. Unglaublich. Und da ich bekanntlich neugierig bin, wollte ich wissen, was da so los ist.


Spannend ist mal anders! Irgendwie hatte ich zudem das Gefühl, noch nie soviele KiK-Leggins und Deichmann-Pumps auf einem Haufen gesehen zu haben. Gerüchte besagen, dass böse Zungen behauptet haben sollen, dass der Glamour-Faktor im benachbarten Adlon und/oder auf dem zeitgleich stattgefundenen Empfang der russischen Botschaft höher gewesen sein soll.

Sei's drum! Wir sind mit dem 100er Bus zum Ku'damm und von dort in meinen Lieblingskiez an der Pariser Straße. Dort gibt es kaum Touris, lecker was auf die Gabel und ordentliche Cocktails zu fairen Preisen. Prost!